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Unser Team in Hamburg
27.04.08 | Sebastian Fiebig |
Seit
August 2008 ist Ute Große Harmann Leiterin der Katholischen
Seemannsmission Stella Maris in Hamburg. Die Diplomtheologin hat
mehrere Jahre in Kinshasa (Kongo), Moskau, Lateinamerika, Paris und
Spanien gelebt und gearbeitet und spricht Französisch, Lingala, Russisch,
Spanisch und Englisch. Ein wenig Portugiesisch und Polnisch gehört auch
noch zu ihrem Repertoire. Ihre reiche Erfahrung in der Begegnung mit
Menschen in den verschiedensten Ländern, Kontinenten, Kulturen und
Lebenssituationen kommt den Seeleuten nun zugute.
Seit August 2009 unterstützt Pater Martin Löwenstein SJ, Pfarrer von
Sankt Ansgar ("Kleiner Michel") in Hamburg unsere
Seemannsmission als Seelsorger und Priester. Ehrenamtlich tätig ist zur Zeit ein Team von 9 Mitarbeitern. Schiffsbesuche und
die Erstellung des E-Mail-Newsletters Leuchtfeuer liegen in ihrer Mitverantwortung. |
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Stella Maris in Hamburg
22.11.05 | Sebastian Fiebig |
International
seit 1899, in Deutschland seit 1911, in Hamburg seit 1933,
treffen sich unter dem Dach der katholischen Seemannsmission Menschen aus aller Herren Länder.
Unsere Einrichtung ist Teil des weltweiten Netzwerkes des "Apostleship of the
Sea" für katholische Seelsorge
für Seeleute. Stella Maris, der Stern des Meeres, ist seit alters her der Beiname
Mariens, der Mutter Jesu, und
weltweit ein Begriff für die Sorge der katholischen Kirche die um Seeleute. In den meisten
größeren Hafenstädten finden sich Seemannsclubs, deren engagierte
Mitarbeiter den Menschen auf See und im Hafen zur Seite stehen. Sie bieten
ihnen für die wenigen Stunden an Land unabhängig von ihrer Sprache,
Herkunft oder Religionszugehörigkeit, Gemeinschaft und Freundschaft an. |
Fern der Heimat Heimat bieten
| | Seefahrer kommen viele Monate nicht nach Hause. Ihr gesamtes Leben spielt sich während
dieser Zeit an Bord des Schiffes ab. Abwechslungen und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten sind
sehr begrenzt. Ein Besuch an Bord oder im Club ist auch einfach Abwechslung zum
oft eintönigen Bordleben. Doch unsere Arbeit will mehr: Wir möchten auf die besonderen pastoralen und sozialen Bedürfnisse der
Seeleute eingehen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Seefahrer als Mensch, der wegen seines Berufs
zu einer besonderen Lebensweise verpflichtet ist und sich für längere Zeit von seiner Familie und seinem
Freundeskreis trennen muss.
So
ist den Seeleuten auch meist der Kontakt zu den daheimgebliebenen
Familienmitgliedern besonders wichtig. Stella Maris hilft durch den Verkauf von Telefonkarten, die Bereitstellung eines
Internetzugangs sowie durch die Entgegennahme der Post für die Seeleute. Wir versorgen die Seeleute
aus aller Welt außerdem mit fremdsprachiger Literatur und Zeitungen und beantworten Fragen zum Landgang in
Hamburg. Im hauseigenen Club können die Seeleute sich treffen, ihre Freizeit verbringen und sich austauschen.
Darüber hinaus vermitteln wir Kontakte zu Reedereien, Konsulaten, Behörden oder auch Krankenhäusern. |
Geistliche und pastorale Bedürfnisse |
Wir sind auch für die pastoralen Bedürfnisse der Seeleute Ansprechpartner.
Pastorale Mitarbeiter in der Seemannsmission, der Seemannspastor und freiwillige Schiffsbesucher besuchen
die Seeleute auf ihren Schiffen, führen Gespräche und laden zum Besuch in den
Seemannsclub ein. Es besteht die Möglichkeit, sowohl in der Kapelle des Hauses als auch direkt auf den
Schiffen Gottesdienste in verschiedenen Sprachen zu feiern. Denn unter den Männern und Frauen, die auf den
Weltmeeren fahren und in Hamburg anlegen,
sind heutzutage nur noch wenige Deutsche. Ein Großteil der Seeleute kommt von den Philippinen, aus Indien und
aus Russland und der Ukraine. Viele Seefahrer sind katholische Christen, die ihren Glauben und ihre Frömmigkeit
auch während der Zeit leben möchten, in der sie sich wegen ihres Berufes fern ihrer Lebensbezüge aufhalten.
Wir bieten bewußt auch geistliche, liturgische und pastorale Dienste an. Wir tun dies nicht, weil wir damit
Menschen "ködern" oder ihnen etwas aufdrängen wollen, sondern weil wir selbst erfahren haben, daß unser Glaube
dem Menschen Wert und Würde gibt, sinnvoll ist und daher dem Leben einen Sinn gibt.
Msgr. Jacques Harel, der Leiter
der Abteilung Seefahrt des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs:
Unsere Spiritualität ist weder eine Ideologie noch eine Strategie oder
geschickte Taktik, um unsere Aufgaben oder Ziele zu
erreichen. Sie ist unsere Wahl und sie verpflichtet uns, unsere christliche Berufung zu leben,
die Nachfolge ist - Nachfolge Christi, angepasst an unseren besonderen
Sendungsauftrag.
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Rund um den Menschen |
Wir setzen uns auch, etwa im Seeverkehrsbeirat
und in der Öffentlichkeit, für die Belange der Seeleute ein. Bei uns finden Seeleute das, was sie dringend benötigen:
- eine gute und günstige Unterkunft
- Hilfestellungen für das Leben an Land
- Austausch mit anderen Seeleuten
- einfach die Gelegenheit zu einer Auszeit
- aktive Seelsorge und Beratung |
Unser Standort Hamburg |
| Gebaut wurde das Seemannsheim Stella Maris 1954 am jetzigen Ort in der
Reimarusstraße. Seit 2005 ist die Katholische Seemannsmission Stella Maris direkt dem
Erzbistum Hamburg angegliedert. Das Haus beherbergt nun sowohl das private Hotel Stella Maris als auch die
Katholische Seemannsmission
Stella Maris. Ein Flur des Hotels ist für Seeleute reserviert, die hier bei Vorlage eines
Seefahrtsbuches günstig wohnen können. In der Gemeinschaftsküche können sich die
Seeleute selbst verpflegen. Der Clubraum steht den Seeleuten zur Nutzung, zum Austausch, für Internet und Mail und für das Gespräch
zur Verfügung. Unsere Kapelle steht den Seeleuten und allen Gästen des Hotels rund um die Uhr zur Gebet und Andacht offen.
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| Link: Träger Erzbistum Hamburg |
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| | Zitat: |
| "Die Benutzung von Ozean und Luft steht allen zu, und kein Volk und keine Privatperson kann Anspruch auf die See erheben." |
| Elizabeth I., 1533 bis 1603 |
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| Hilfe: |
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Hamburg: |
Reimarusstrasse 12 20459 Hamburg Germany
+49 40 41542872
+49 40 41542873
Spendenkonto:
Kontoinhaber:
Erzbistum Hamburg Verwendungszweck:
Spende
Seemannmission
Konto:
5100 Bank:
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