Reimarusstraße 12
20459 Hamburg
Gemeindereferentin Ute Große Harmann
Telefon +49 40 41 54 28 72
+49 (0) 16 32 48 77 17
Fax +49 40 41 54 28 73
info [at] stella-maris.de
 

Unser Team in Hamburg
27.04.08 | Sebastian Fiebig
Seit August 2008 ist  Ute Große Harmann Leiterin der Katholischen Seemannsmission Stella Maris in Hamburg. Die Diplomtheologin hat mehrere Jahre in Kinshasa (Kongo), Moskau, Lateinamerika, Paris und Spanien gelebt und gearbeitet und spricht Französisch, Lingala, Russisch, Spanisch und Englisch. Ein wenig Portugiesisch und Polnisch gehört auch noch zu ihrem Repertoire. Ihre reiche Erfahrung in der Begegnung mit Menschen in den verschiedensten Ländern, Kontinenten, Kulturen und Lebenssituationen kommt den Seeleuten nun zugute.

Seit August 2009 unterstützt Pater Martin Löwenstein SJ, Pfarrer von Sankt Ansgar ("Kleiner Michel") in Hamburg unsere Seemannsmission als Seelsorger und Priester.

Ehrenamtlich tätig ist zur Zeit ein Team von 9  Mitarbeitern. Schiffsbesuche und die Erstellung des E-Mail-Newsletters Leuchtfeuer liegen in ihrer Mitverantwortung.

Stella Maris in Hamburg
22.11.05 | Sebastian Fiebig
International seit 1899, in Deutschland seit 1911, in Hamburg seit 1933, treffen sich unter dem Dach der katholischen Seemannsmission Menschen aus aller Herren Länder. Unsere Einrichtung ist Teil des weltweiten Netzwerkes des "Apostleship of the Sea" für katholische Seelsorge für Seeleute. Stella Maris, der Stern des Meeres, ist seit alters her der Beiname Mariens, der Mutter Jesu, und weltweit ein Begriff für die Sorge der katholischen Kirche die um Seeleute. In den meisten größeren Hafenstädten finden sich Seemannsclubs, deren engagierte Mitarbeiter den Menschen auf See und im Hafen zur Seite stehen. Sie bieten ihnen für die wenigen Stunden an Land unabhängig von ihrer Sprache, Herkunft oder Religionszugehörigkeit, Gemeinschaft und Freundschaft an.
Fern der Heimat Heimat bieten
Seefahrer kommen viele Monate nicht nach Hause. Ihr gesamtes Leben spielt sich während dieser Zeit an Bord des Schiffes ab. Abwechslungen und persönliche Entfaltungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Ein Besuch an Bord oder im Club ist auch einfach Abwechslung zum oft eintönigen Bordleben. Doch unsere Arbeit will mehr: Wir möchten auf die besonderen pastoralen und sozialen Bedürfnisse der Seeleute eingehen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Seefahrer als Mensch, der wegen seines Berufs zu einer besonderen Lebensweise verpflichtet ist und sich für längere Zeit von seiner Familie und seinem Freundeskreis trennen muss.

So ist den Seeleuten auch meist der Kontakt zu den daheimgebliebenen Familienmitgliedern besonders wichtig. Stella Maris hilft durch den Verkauf von Telefonkarten, die Bereitstellung eines Internetzugangs sowie durch die Entgegennahme der Post für die Seeleute. Wir versorgen die Seeleute aus aller Welt außerdem mit fremdsprachiger Literatur und Zeitungen und beantworten Fragen zum Landgang in Hamburg. Im hauseigenen Club können die Seeleute sich treffen, ihre Freizeit verbringen und sich austauschen. Darüber hinaus vermitteln wir Kontakte zu Reedereien, Konsulaten, Behörden oder auch Krankenhäusern.

Geistliche und pastorale Bedürfnisse
Wir sind auch für die pastoralen Bedürfnisse der Seeleute Ansprechpartner. Pastorale Mitarbeiter in der Seemannsmission, der Seemannspastor und freiwillige Schiffsbesucher besuchen die Seeleute auf ihren Schiffen, führen Gespräche und laden zum Besuch in den Seemannsclub ein. Es besteht die Möglichkeit, sowohl in der Kapelle des Hauses als auch direkt auf den Schiffen Gottesdienste in verschiedenen Sprachen zu feiern. Denn unter den Männern und Frauen, die auf den Weltmeeren fahren und in Hamburg anlegen, sind heutzutage nur noch wenige Deutsche. Ein Großteil der Seeleute kommt von den Philippinen, aus Indien und aus Russland und der Ukraine. Viele Seefahrer sind katholische Christen, die ihren Glauben und ihre Frömmigkeit auch während der Zeit leben möchten, in der sie sich wegen ihres Berufes fern ihrer Lebensbezüge aufhalten. Wir bieten bewußt auch geistliche, liturgische und pastorale Dienste an. Wir tun dies nicht, weil wir damit Menschen "ködern" oder ihnen etwas aufdrängen wollen, sondern weil wir selbst erfahren haben, daß unser Glaube dem Menschen Wert und Würde gibt, sinnvoll ist und daher dem Leben einen Sinn gibt. Msgr. Jacques Harel, der Leiter der Abteilung Seefahrt des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs:
Unsere Spiritualität ist weder eine Ideologie noch eine Strategie oder geschickte Taktik, um unsere Aufgaben oder Ziele zu erreichen. Sie ist unsere Wahl und sie verpflichtet uns, unsere christliche Berufung zu leben, die Nachfolge ist - Nachfolge Christi, angepasst an unseren besonderen Sendungsauftrag.
Rund um den Menschen
Wir setzen uns auch, etwa im Seeverkehrsbeirat und in der Öffentlichkeit, für die Belange der Seeleute ein. Bei uns finden Seeleute das, was sie dringend benötigen:
- eine gute und günstige Unterkunft
- Hilfestellungen für das Leben an Land
- Austausch mit anderen Seeleuten
- einfach die Gelegenheit zu einer Auszeit
- aktive Seelsorge und Beratung
Unser Standort Hamburg
Gebaut wurde das Seemannsheim Stella Maris 1954 am jetzigen Ort in der Reimarusstraße. Seit 2005 ist die Katholische Seemannsmission Stella Maris direkt dem Erzbistum Hamburg angegliedert. Das Haus beherbergt nun sowohl das private Hotel Stella Maris als auch die Katholische Seemannsmission Stella Maris. Ein Flur des Hotels ist für Seeleute reserviert, die hier bei Vorlage eines Seefahrtsbuches günstig wohnen können. In der Gemeinschaftsküche können sich die Seeleute selbst verpflegen. Der Clubraum steht den Seeleuten zur Nutzung, zum Austausch, für Internet und Mail und für das Gespräch zur Verfügung. Unsere Kapelle steht den Seeleuten und allen Gästen des Hotels rund um die Uhr zur Gebet und Andacht offen.
Link: Träger Erzbistum Hamburg
Zitat:
"Die Benutzung von Ozean und Luft steht allen zu, und kein Volk und keine Privatperson kann Anspruch auf die See erheben."
Elizabeth I., 1533 bis 1603
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Hamburg:

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