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Firmbewerber besuchen die Seemannsmission
14.09.06 | Dag Heinrichowski |
Zwei Jugendliche, die sich auf den Empfang der Firmung vorbereiten,
sind im September 2006 für einen Tag mit der Katholischen Seemannsmission
Stella Maris im Hamburger Hafen unterwegs gewesen. Im Rahmen der Vorbereitung
werden verschiedene Einrichtungen der katholischen Kirche besucht, um die
Bandbreite ihres Sendungsauftrags kennenzulernen. Was die beiden erlebt haben,
schildern sie selber:
Einen spannenden Projekttag im Rahmen unseres Firmkurses erlebten wir bei
der katholischen Seemannsmission Stella Maris. Wir, das sind Dag
(15) und Rich
ard (14) aus Hamburg. Am 14. September trafen wir uns zur Abfahrt.
Zu Beginn führte Herr Fiebig uns durch die Räumlichkeiten, informierte uns über den
Hafen und die Arbeit der Seemannsmission. Nach einem kleinen Mittagessen
fuhren wir mit dem Bus von Stella Maris in den Hafen und besuchten das erste Schiff, einen großen
Eisenerzfrachter. Dort schliefen leider die meisten Seeleute, da sie sehr
früh am Morgen im Hamburger Hafen eingelaufen waren. Wir ließen ihnen einige Zeitungen, Gebetszettel und
eine Bibel an Bord. Danach besuchten wir den evangelischen Seemannsclub
"Duckdalben", der direkt am Hafen liegt. Wir gingen in die Kapelle, in
dieser gab es für jede größere Religion einen Bereich. Außerdem sahen wir den
Clubraum, die Galerie und den Wintergarten an. Bevor wir wieder zurück
zu Stella Maris fuhren, besuchten wir noch ein Schiff, das Düngemittel geladen hatte, auf dem wir auch
einige wache Seeleute trafen, und so konnten wir uns ein wenig mit ihnen
unterhalten. Gegen 17.00 Uhr kamen wir wieder in unserer Gemeinde an.
  
Wir denken, die Seemannsmission ist eine wichtige Einrichtung für Seeleute
jeder Nation und Religion, um ihnen eine Kontaktmöglichkeit zu ihrer Heimat,
eine günstige Unterkunft sowie die Möglichkeit zu (seelsorglichen) Gesprächen zu geben.
Wir waren überrascht über das üppige Freizeitangebot, z. B. Tischtennis, Internet,
Fernsehen, Billard und Kartenspiele. Außerdem war es für uns erstaunlich,
wie positiv die Angebote der Seemannsmission von den Seemännern angenommen werden.
Es ist wirklich eine bedeutende Einrichtung im Hafen. In dieser einmal mitzuarbeiten
war eindrucksvoll, informativ und spannend. Ein besonderer Dank gilt Sebastian Fiebig,
der diesen Tag so wunderbar gestaltet hat und für alle Fragen ein offenes Ohr für uns hatte.
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| Dieser Artikel in englischer Sprache: Spiritual care in Hamburg |
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